Mietbedingungen

 

1. Mietpreise für Wohnmobile

Es gelten die Mietpreise für Wohnmobile der jeweils gültigen Preisliste. Die Mietpreise schließen die gesetzlich vorgeschriebene Umsatzsteuer mit ein.

Die Servicepauschale beinhaltet:

• Einweisung in das Wohnmobil (max. 1 Stunde)
• Schutzbrief
• Adapterkabel
• Auffahrkeile
• Gasfüllung
• Kabeltrommel + Wasserschlauch
• Geschirr und Besteck

Die Voll- und Teilkaskoversicherungen beinhalten eine auf der Mietpreisliste abgedruckte
Selbstbeteiligung.

2. Berechnung

Der Mietpreis wird bis zur Fahrzeugrücknahme durch den Vermieter bei dem vertraglich vereinbarten Vermietbetrieb berechnet. Eine Übergabe erfolgt von Montag bis Freitag ab
17 Uhr, sofern keine anderen Vereinbarungen getroffen wurden. Die Fahrzeugrückgabe erfolgt bis spätestens 10 Uhram letzten Miettag. Bei Rückgaben vor Ablauf der vereinbarten Mietzeit ist der volle vertraglichvereinbarte Mietpreis zu zahlen. Bei verspäteter Rückgabe (mehr als 1 Stunde) wird ein Schadensersatz gemäß Punkt 6 der AGB berechnet. Die Geltendmachung eines weiteren Schadens behält sich der Vermieter vor.

3. Abschluss und Zahlungsweise

Voraussetzung für den Abschluss des Mietvertrages ist die rechtzeitige (spätestens 4 Tage ab
Reservierungsbestätigung) Anzahlung von 30% des Mietpreises – mindestens jedoch € 250,-.
Die Reservierung ist erst dann für beide Seiten verbindlich. Bei Nichteinhaltung dieser Zahlungsfrist ist der Vermieter nicht mehr an die Reservierung gebunden. Die Bezahlung des Restbetrages hat spätestens 21 Tage vor Mietbeginn auf das im Mietvertrag genannte Konto zu erfolgen. Sollte die Anzahlung bzw. die Zahlung der Gesamtmiete nicht fristgerecht eingehen, so gilt dies als Rücktritt vom Mietvertrag (Siehe Punkt 5 der AGB). Bei kurzfristigen Buchungen (weniger als 21 Tage bis zum Anmietdatum), wird der gesamte Mietpreis sofort fällig. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskosten-Versicherung. Diese ist nicht im Mietpreis enthalten, kann aber als zusätzlicher Bestandteil des Mietvertrages beim Vermieter abgeschlossen werden.

4. Kaution

Beim Mietantritt muss als Sicherheitsleistung für die Rückgabe des Fahrzeuges im unbeschädigten und gereinigten Zustand eine Kaution in Höhe von 1.200,00 Euro in bar oder per EC-Karte hinterlegt werden. Kreditkarten werden nicht akzeptiert. 
Zu Beginn der Miete wird ein Übergabeprotokoll des Fahrzeuges zusammen mit dem Mieter erstellt, in dem der Istzustand und alle vorhandenen Beschädigungen dokumentiert werden. Bei ordnungsgemäßer und rechtzeitiger Rückgabe des Fahrzeuges im unbeschädigten und vorgeschriebenen, gereinigtem Zustand, -mit Ausnahme der im Übergabeprotokoll aufgeführten Schäden-, erfolgt die vollständige Rückgabe der Kaution. Vom Mieter verursachte Schäden werden –sofern sie nicht durch entsprechende Versicherungen gedeckt sind- bei der Rücknahme des Fahrzeugs direkt mit der Kaution verrechnet.

5. Mietvertrag und Rücktritt

Mietverträge sind nur nach schriftlicher Bestätigung durch den Vermieter nach Zahlungseingang verbindlich. Bei Rücktritt vom Vertrag durch den Mieter vor dem vereinbarten Mietbeginn (z. B. durch Krankheit oder Nichtzahlung der Restzahlung) sind folgende Stornierungsgebühren des vereinbarten Mietpreises laut Mietvertrag zu zahlen:
Rücktritt bis 50 Tage vor dem 1. Miettag: 30 %,                                                                                                         Rücktritt bis 30 Tage vor dem 1. Miettag: 50 %,                                                                                             Rücktritt bis 15 Tage vor dem 1. Miettag: 75 %                                                                                              Rücktritt, weniger als 15 Tage vor dem 1. Miettag: 90 %.

Am Tag des Mietbeginns oder bei Nichtabnahme des Fahrzeugs: 100%

Der Rücktritt ist gegenüber dem Vermieter schriftlich zu erklären. Der Mieter ist berechtigt, einen Ersatzmieter zu benennen. Erfüllt dieser den Mietvertrag, so entfällt die anteilige Zahlung. Wird das Fahrzeug nicht wie vereinbart abgeholt, so gilt dieses als Rücktritt.

6. Übernahme und Rückgabe

Die Übernahme des Mietgegenstands findet –sofern nicht anders vereinbart- montags bis freitags um 17.00 Uhr statt. Die Rückgabe erfolgt zwischen montags bis freitags um 10.00 Uhr. Bei verspäteter Rückgabe des Wohnmobils ab einer Stunde, ist der Mieter zum Schadenersatz eines Miettagessatzes verpflichtet. Kommt es durch die verspätete Abgabe des Mieters zu einer Stornierung des Folgeauftrags, wird dieser Auftrag als Schadensersatz in vollem Umfang in Rechnung gestellt.

Bei der Fahrzeugübergabe wird ein Übergabeprotokoll erstellt. Dieses wird von beiden
Vertragsparteien unterschrieben. Durch die Unterschrift wird der vertragsgemäße Zustand des Mietgegenstands anerkannt. Die Fahrzeuge sind in gereinigtem Zustand und vollgetankt (Nachweis Tankquittung mit Kilometerstand) zu übergeben. Ist die Reinigung bei Fahrzeugrückgabe durch den Mieter ganz oder teilweise nicht erfolgt, werden für eine Innenreinigung 250,00 Euro, für eine Außenreinigung durch übermäßige Verschmutzung 350,00 Euro berechnet. Für eine Reinigung des WC werden 300,00 Euro berechnet. Bei Verstoß gegen das Rauchverbot werden 500,00 Euro, zuzüglich einer Spezialreinigung des Innenraumes und der Polster durch einen Fachbetrieb berechnet. Entstehen durch die zusätzlichen Reinigungsarbeiten Mietausfälle, werden auch diese dem Mieter in Rechnung gestellt.

Frischwasser- und Abwassertank sind vor der Übergabe an den Vermieter zu entleeren. Der
Vermieter haftet nicht für Krankheiten infolge der Einnahme von verschmutztem Trinkwasser.

Zusätzliche besondere Aufwände für den Vermieter bei der Endreinigung im Rahmen der Rückgabe des Fahrzeugs (zum Beispiel durch Tierhaareetc.) werden nach tatsächlichen Kosten, sowie Stundensätzen von 75,- Euro p.P. in Rechnung gestellt.

Es besteht ein striktes Rauchverbot für alle Fahrzeuge! Haustiere können nach Absprache
mitgenommen werden.

7. Fahrerberechtigung

Das Mindestalter des Mieters bzw. der berechtigen Fahrer beträgt 23 Jahre. Ferner müssen der Mieter bzw. die berechtigten Fahrer im Besitz der Führerscheinklasse 3 (alt) oder aber
der Klasse B (neu) sein. Das Fahrzeug darf nur vom Mieter selbst und den im Mietvertrag angegebenen Fahrern gelenkt werden. Die Fahrer sind Erfüllungsgehilfen des Mieters. Die Haftung übernimmt letztendlich immer der Mieter.

8. Obhutspflicht und sonstige Bestimmungen

Der Mieter ist verpflichtet, die Mietsache sorgfältig zu behandeln, und die Betriebsanleitung des Fahrzeuges, sowie aller eingebauten Geräte etc. genauestens zu beachten. Besonders sind die in der Bordmappe des Wohnmobils befindlichen Bedienungsanleitungen, Hinweise und Merkblätter zu lesen und sorgfältig zu befolgen. Schäden durch Informationsdefizite, falsches Verhalten und/oder falsche Bedienung gehen zu Lasten des Mieters. Der Mieter hat das Fahrzeug sorgsam zu behandeln und alle für die Benutzung maßgeblichen Vorschriften und technischen Regeln zu beachten, sowie das Fahrzeug ordnungsgemäß zu verschließen. Insbesondere verpflichtet sich der Mieter, die bestehenden Verkehrsvorschriften in den jeweiligen Ländern zu beachten. Für außereuropäische Länder muss der Vermieter seine gesonderte Zustimmung geben. Für die Einhaltung der Devisen-, Gesundheits-, Maut-, Pass-, Visa-, Verkehrs- und Zollbestimmungen sind Mieter und Mietreisende selbst verantwortlich. Alle eventuellen Kosten und Nachteile, die aus der Nichtbeachtung dieser Bestimmungen entstehen können, gehen zu Lasten des Mieters.

9. Verbotene Nutzungen

  Dem Mieter ist mit der Nutzung des Mietgegenstands untersagt:
• die Beteiligung an motorsportlichen Veranstaltungen und Fahrzeugtests
• die Beförderung von explosiven, leicht entzündlichen, giftigen, radioaktiven oder sonstigen
  gefährlichen Stoffen
• die Begehung von Zollvergehen und sonstiger Straftaten, auch wenn diese nur nach dem Recht des Tatortes mit Strafe bedroht sind
• die Weitervermietung und/oder Nutzung und Weitergabe der Mietsache an Personen, die nicht als berechtigte Fahrer im Mietvertrag angegeben sind, sowie an Personen die durch Alkohol oder Drogenkonsum oder andere Einschränkungen nicht fahrtüchtig sind.

10. Wartung und Reparaturen

Die Kosten der laufenden Unterhaltung des Fahrzeugs trägt der Mieter (z.B. Betriebsstoffe). Kleinere Reparaturen, die notwendig werden, um die Betriebs- und Verkehrssicherheit des Fahrzeuges zu gewährleisten, dürfen vom Mieter nur bis zu einem Wert von 100,00 Euro ohne Rücksprache mit dem Vermieter durchgeführt werden. Reparaturen über diesen Betrag hinaus bedürfen grundsätzlich der Einwilligung des Vermieters. Sofern der Mieter nicht für den Schaden verantwortlich ist und haftet (siehe Ziff.13), werden Reparaturkosten durch den Vermieter getragen. Der Mieter hat dazu alle entsprechenden Belege, sowie einen Schadensbericht dem Vermieter vorzulegen. Bei Reparaturen am Basisfahrzeug ist eine autorisierte Vertragswerkstatt anzufahren, ebenso bei Garantiereparaturen
(Garantieheft ist Bestandteil der Bordmappe).

11. Haftung des Mieters

  • Der Mieter haftet bei Unfallschäden nur für reine Reparaturkosten, beschränkt auf den in der jeweils gültigen Preisliste angegebenen Höchstbetrag und nur bis max. 1.200 Euro je Schadensfall.
  • Der Mieter haftet für Motorschäden, die durch vernachlässigte Kontrolle des Öl- und
    Kühlwasserstandes oder falsche Handhabung des Fahrzeugs entstanden sind. Ebenfalls haftet der Mieter für alle entstandenen Reifenschäden während seiner Mietzeit. Der Mieter ist verpflichtet, vor und während der Mietzeit regelmäßig den Öl- und Kühlwasserstand, sowie Reifendruck und die Reifenbeschaffenheit zu überprüfen.
  • Weiterhin ist der Mieter verpflichtet, vor Antritt jeder Fahrt die Fenster und Dachluken am Aufbau des Wohnmobils sowie die Gasflaschen zu schließen, Dachaufbauten (z.B. Sat-Antenne) Fahrradträger und die Wasserversorgung zu kontrollieren. Die Antennenanlage ist vor Fahrtantritt einzufahren.
  • Für Unfallschäden haftet der Mieter unbeschränkt, sofern er den Schaden durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt hat oder der Schaden durch alkohol- oder drogenbedingte Fahruntüchtigkeit entstanden ist. Das Gleiche gilt für Schäden, die durch Nichtbeachten des Zeichens 265 (Durchfahrtshöhe gemäß §41 Abs. 2 Ziff. 6 (STVO) verursacht werden. Hat der Mieter Unfallflucht begangen oder seine Pflichten gemäß Ziffer 10 dieser Bedingungen verletzt, so haftet er ebenfalls in vollem Umfang.
  • Der Mieter haftet für alle Schäden, die bei der Benutzung durch einen nicht berechtigten Fahrer (Ziffer 7) oder zu verbotenen Zwecken (Ziffer 9) bzw. durch das Ladegut oder durch unsachgemäße Behandlung des Fahrzeugs entstanden sind.

12. Verhalten bei Unfällen

Bei einem Unfall -ob verschuldet oder unverschuldet- ist immer die Polizei zu verständigen. Der Mieter ist verpflichtet umgehend den Vermieter über das Geschehen zu informieren und einen Unfallbericht anzufertigen, in dem alle Daten des Unfallgegners, insbesondere die der gegnerischen Versicherung sowie der zuständigen Polizeibehörde erfasst sind. Der Mieter ist nicht berechtigt, gegnerische Ansprüche jeglicher Art anzuerkennen. Brand, Entwendungs- und Wildschäden sind vom Mieter direkt dem Vermieter und -bei einem Schadensbetrag über 51,00 Euro – auch der Polizeibehörde vor Ort unverzüglich anzuzeigen. Der Mieter hat dem Vermieter selbst bei geringfügigen Schäden einen ausführlichen Schadensbericht mit Fotos (ggfs. Skizze) zu erstellen. Bei sämtlichen Zwischenfällen (Schadenswert über 100 Euro) ist der Vermieter unverzüglich telefonisch zu verständigen.

13. Versicherungsschutz

Das Fahrzeug ist gemäß den jeweils geltenden Allgemeinen Bedingungen für die Kfz-Versicherung (AKB) wie folgt versichert.
• Haftpflichtversicherung: 100 Mio Euro
• Voll- und Teilkaskokaskoversicherung mit 1.000,- Euro SB
• Schutzbrief

Im Versicherungsschutz nicht eingeschlossen sind im Fahrzeug zurückgelassene Wertgegenstände.

14. Haftung des Vermieters

Der Vermieter haftet für alle dem Mieter schuldhaft zugefügten Schäden, soweit Deckung im Rahmen für das Fahrzeug abgeschlossener Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung gegeben ist. Für durch die Versicherung nicht gedeckte Schäden beschränkt sich die Haftung des Vermieters bei Sach- und Vermögensschäden auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
Der Vermieter ist nicht zur Verwahrung von Gegenständen verpflichtet, die der Mieter bei Abgabe im Fahrzeug zurücklässt.

Der Mieter hat keinen Anspruch auf die Zuteilung eines bestimmten Fahrzeuges. Das zugeteilte Fahrzeug muss lediglich der gebuchten Kategorie entsprechen. Bei Ausfall des Fahrzeuges versucht der Vermieter ein Ersatzfahrzeug entsprechend der gebuchten Kategorie zu beschaffen. Alternativ wird dem Mieter ansonsten der gezahlte Mietpreis erstattet. Etwaige Schadensersatzansprüche durch Ausfall oder Beschädigung des Fahrzeuges, die über die Leistung des Schutzbriefes im Schadensfall hinausgehen, (z.B. Urlaubsausfall, entgangene Urlaubsfreuden, Wartezeiten, Verschiebung und
Stornierung von Terminen und alle dadurch bedingte Folgekosten, Erkrankungen des Mieters oder seiner Begleiter im Urlaub usw.) werden vom Vermieter nicht anerkannt.

15. Speicherung von Personendaten

Der Mieter stimmt einer Datenspeicherung seiner Daten im Rahmen der aktuellen gesetzlichen Regelungen durch die DSGVO zu. Der Vermieter ist berechtigt, die bezüglich der Geschäftsbeziehung erhaltenen Daten im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes und der aktuellen DSGVOBestimmungen zu verarbeiten.

16. Gerichtsstand

Gerichtsstand ist Siegburg. HRB 15102, Amtsgericht Siegburg.

Caravan Lohmar GmbH
Geschäftsführer
Claudia Fischer & Ralf Marinello
Donrather Str. 23
53797 Lohmar

Besucht uns auch auf Facebook: Caravan Lohmar – Wohnmobil mieten Köln

Anrufen
Standort